welche Kosten finanziert die Bank

werden z.B. auch die Notargebühren finanziert?

Gefragt von Reiner am 13.05.2009

Rubrik:  Finanzierung > Finanzierungsarten

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Antworten (2)

Antwort von Frank am 14.05.2009

Maßstab ist der so genannte Beleihungswert. Dies ist grob gesagt der Wert der Immobilie (abzüglich eines gewissen Sicherungsabschlags), von dem die Bank ausgeht - das muss nicht unbedingt der Kaufpreis sein. Besonders günstige Konditionen vergeben Banken, wenn sie 60 % oder weniger des Beleihungswertes finanzieren, da sie dann nur ein sehr geringes Risiko eingehen. Allerdings verfügen die allermeisten Bauherren nicht über eine derart dicke Eigenkapitalbasis.

 

Vollfinanzierungen gibt es natürlich auch. Und auch solche, die über die Vollfinanzierung hinausgehen (also nicht nur den von der Bank angenommenen "Wert" der Immobilie, sondern den tatsächlichen Kaufpreis plus Notar-, Maklerkosten und Grunderwerbsteuer). Banken lassen sich das natürlich mit einem deutlichen Zinsaufschlag bezahlen. Und natürlich bekommt auch nicht jeder eine Vollfinanzierung.

 

Angesichts der derzeitigen Finanzkrise kann man grob sagen: Wenn du Beamter auf Lebenszeit und im übrigen auch Millionär bist, wirst du bestimmt von Banken eine Finanzierung mit mehr als 100 % des Beleihungswertes zu akzeptablen Konditionen bekommen. Wenn du solche "Sicherheiten" nicht hast, dürfte es erstens schwierig und zweitens hinsichtlich der Zinsen teuer werden.

Antwort von Kzwo am 14.05.2009

Ja, es werden grundsätzlich alle Kosten finanziert, die mit dem Imobilienerwerb zu tun haben.

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